Massivhaus Kosten – Die Preise im Überblick

Sollten Sie mit dem Gedanken spielen, ein eigenes Haus zu bauen, stehen verschiedene Punkte natürlich im Mittelpunkt Ihrer Überlegungen. Zum einen möchten Sie eine höchstmögliche Qualität. Zum anderen interessieren Sie natürlich die Kosten des Bauvorhabens. Wie teuer ist beispielsweise ein Massivhaus? Können Sie auf die Kosten eigenständig einwirken und sie eventuell verringern, ohne dass die Qualität des Massivhauses abnimmt? Wir möchten Ihnen an dieser Stelle eine Hilfe bereitstellen und Sie unterstützen, die Preise eines Massivhauses richtig einzuschätzen.

 

Diverse Faktoren bestimmen die Massivhaus Kosten

Die Kosten eines Massivhauses setzen sich grundsätzlich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Viele dieser Faktoren beeinflussen jedes Bauvorhaben, stehen also nicht direkt mit dem Massivhaus in Verbindung. So entscheidet bereits die Region, in der Sie Ihr Massivhaus errichten müssen, über Höhe der Grundsteuer und die Grundstückskosten über den Preis des Bauvorhabens. Ebenfalls wirken Sie durch Ihre eigenen Wünsche auf den Preis ein. So können Sie ein bereits vorgefertigtes Massivhaus aus einer Mustersiedlung auswählen. Diese Häuser stammen sprichwörtlich von der Stange und sind deutlich günstiger, als wenn Sie einen Architekten mit der Planung Ihres Hauses beauftragen. Das Architektenhaus hingegen ist teurer, ermöglicht Ihnen aber ein absolut einzigartiges Design, das Ihre Wünsche bis ins Detail widerspiegelt. Da wir Ihre persönlichen Faktoren nicht genau einschätzen können, möchten wir Ihnen an dieser Stelle keine absolut verbindliche Antwort zu den Preisen eines Massivhauses geben. Sie dürfen sich jedoch an einer Preisspanne zwischen 1.000 und 1.700 Euro je Quadratmeter Wohnfläche orientieren. Dieser Richtwert hat sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert und beinhaltet ausschließlich die Kosten des Gebäudes und die des Innenausbaus.

Heinz von Heiden_Friesenhaus_Aussen_Eingang

Friesenhaus von Heinz von Heiden

 

Kostenfaktor Baunebenkosten

Beim Hausbau ist es von ungemeiner Wichtigkeit, dass Sie die Gesamtkosten im Auge behalten. Betrachten Sie niemals allein die Kosten Ihres Hauses. Auch ein Massivhaus stellt nur einen Kostenfaktor unter vielen dar, die mit dem Bauvorhaben einhergehen. Diese Nebenkosten werden als Baunebenkosten bezeichnet und beziehen sich sowohl auf das Grundstück, die Erschließungskosten des Grundstücks, Konstruktionskosten sowie die notwendigen Versicherungen. Viele Bauherren begehen den Fehler und unterschätzen die Gesamtsumme der Baunebenkosten. Sicher, vergleichen Sie sie mit den Baukosten der Massivhäuser, wirken die einzelnen Baunebenkosten unbedeutend. Dennoch, beinhaltet Ihre Finanzierungsplanung diese Faktoren nicht, könnte Ihre Finanzplanung rasch auf unsicheren Beinen stehen. Um einen Überblick über die einzelnen Faktoren zu erhalten, können Sie sich an folgender Auflistung orientieren:

 

  • Grundstückskosten: Um ein Massivhaus zu bauen, müssen Sie in Besitz eines Grundstücks sein. In den meisten Fällen müssen Sie das Grundstück vor dem Beginn des Bauvorhabens erwerben. Wie hoch die Kosten für das Grundstück sind, hängt von der Quadratmeterzahl und der Region ab. Maklergebühren kommen zusätzlich hinzu. Doch selbst, wenn Sie ein Grundstück besitzen, sollten Sie vorab abklären, ob das Grundstück überhaupt für Bauvorhaben zugelassen ist. Nicht jedes Grundstück darf in der von Ihnen gewünschten Weise genutzt werden.
  • Grundstücksnebenkosten: Erwerben Sie ein Grundstück, müssen Sie es von einem Notar in das örtliche Grundbuch eintragen lassen. Mit dem Grundbucheintrag sind weitere Kosten verbunden, die Sie der Grundbuchordnung entnehmen können. Zudem müssen Sie beachten, dass sich die Grundbucheintragungen unterscheiden. Wurde das Grundstück bereits in ein Grundbuch eingetragen und muss im Rahmen der Veräußerung auf Sie umgeschrieben werden, fallen Kosten in einem anderen Rahmen an, als wenn das Grundstück vollständig neu eingetragen wird. Auch Grundschulden beeinflussen die Eintragungspreise. Sie sind verpflichtet, einen Notar zu beauftragen. Da Sie diesen schon beim Abschluss des Kaufvertrags involvieren, berät Sie Ihr Notar hinsichtlich der notwendigen Eintragungsmöglichkeiten, Auflassungen und der Beglaubigung des Kaufvertrags. Wie hoch die Notarkosten in der Gesamtsumme ausfallen, hängt von dem Eintragungswert und dem gesamten Arbeitsumfang Ihrer Beauftragung ab.
  • Grunderwerbssteuer: Für jeden Grundstückserwerb fallen Steuern an. Diese werden als Grunderwerbssteuer bezeichnet und werden auch berechnet, wenn Sie ein bebautes Grundstück kaufen. Wie hoch der Steuersatz ist, ist regional Aktuell liegt der Steuersatz bei 3,5 Prozent und 6,5 Prozent.
  • Erschließungskosten: Die Erschließung des Grundstücks ist ein weiterer Kostenfaktor, den Sie unbedingt mit einplanen sollten. Welche Arbeiten für die Erschließung notwendig sind, hängt von der Lage und der Art des Grundstücks ab. Sollte das Grundstück schon an das Straßennetz und die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen sein, reduzieren sich die Kosten. Sollte es sich bei Ihrem gewählten Grundstück jedoch um ein vollständig unerschlossenes handeln oder die bereits verlegten Anschlüsse nicht mehr den heutigen Normen entsprechen, steigen die Kosten rasant an. Bedenken Sie, dass die Erschließungskosten ebenfalls das Fällen von Bäumen, die Beseitigung von Altlasten oder auch den Abriss ehemaliger Gebäude einschließen.
  • Baukonstruktion: Selbst bei dem Bauen eines Massivhauses kommen Konstruktionskosten auf Sie zu. Diese Arbeiten beziehen sich auf die Dachkonstruktion des Hauses, den Bau des Kellers oder die Errichtung der Bodenplatte. Bei sumpfigen oder schwer bebaubaren Grundstücken müssen Sie damit rechnen, dass die Baukonstruktion das Trockenlegen des Grundstücks oder die Vorbereitung des Baus beinhaltet. Übrigens empfehlen wir Ihnen, vor dem Abschluss es Bauvertrags nachzufragen, ob die Bodenplatte im Umfang Ihres Massivhauses enthalten ist. Ist dies nicht der Fall, geben Sie die Bodenplatte eigenständig in Auftrag, wobei Sie nun natürlich Angebote einholen und vergleichen können.
  • Technische Anlagenkosten: Ohne Strom und Wasser können Sie Ihr Massivhaus nicht nutzen. Als Kostenpunkt werden diese Punkte unter den technischen Anlagekosten geführt. Dieser Punkt beinhaltet sämtliche auf Wasser und Strom bezogene Installationen innerhalb der Massivhäuser. Gleichfalls inkludiert der Punkt die Heizungsinstallation.
  • Außengestaltung: Bauen Sie ein Massivhaus, bezieht sich das Bauvorhaben grundsätzlich auf das Haus. Die Planung Ihres Gartens, aber auch den Zugangsweg und die Zufahrt zur Garage müssen Sie eigenständig in Auftrag geben. Rechnen Sie diese Kosten im Vorfeld des Bauvorhabens genau durch und holen Sie sich mehrere Angebote ein. Die Gartengestaltung ist ein häufig unterschätzter Kostenfaktor und kostet zudem viel Zeit.
  • Baunebenkosten: Dieser Kostenpunkt bezieht sich auf die Finanzierung des Bauvorhabens und die Behördenkosten, die für den Hausbau anfallen. Finanzieren Sie Ihr Massivhaus, müssen Sie die Zinsen mit in das Budget einrechnen. Achten Sie darauf, die Finanzierung nicht zu knapp zu halten. Es empfiehlt sich, einen Pufferbetrag von ungefähr 10 Prozent der Hauskosten mit in die Finanzierung aufzunehmen. Dieser Betrag hilft Ihnen, falls einzelne Arbeiten teurer werden oder Sie Materialien nachbestellen müssen.
  • Innenausstattung: Auch dieser Faktor fällt in den Bereich der Baunebenkosten. Sie müssen neue Möbel anschaffen, Wandbeläge und Bodenbeläge erwerben und die Badezimmer ausstatten. Die Innenausstattung muss daher mit in die Kosten für das Massivhaus einbezogen werden.

 

Welches Massivhaus ist das Richtige – Architekten- und Musterhäuser

Die vorgenannten Quadratmeterpreise für ein Massivhaus von 1.000 – 1.700 Euro je Quadratmeter Wohnfläche können Sie leicht übersteigen, wenn Sie sich für ein Architektenhaus entscheiden. Auf den ersten Blick ist dieses Massivhaus teuer, bietet Ihnen aber Möglichkeiten, die vorgefertigte Häuser nicht ermöglichen. So können Sie ein Massivhaus errichten, das auf jedem Quadratmeter Ihre Wünsche widerspiegelt. Gemeinsam mit einem Architekten planen Sie den Grundriss und gestalten die Räume. Selbst die Außenwirkung des Hauses bestimmen Sie. Wie hoch die Kosten für ein Architektenhaus sind, entscheiden die Größe des Hauses, die von Ihnen gewählten Materialien und die Art der Inneneinrichtung.

 

Günstiger ist ein von einem Generalunternehmer angebotenes Massivhaus. Dieses können Sie jedoch nur noch eingeschränkt auf Ihre Wünsche abändern lassen. Der Vorteil der fertigen Massivhäuser ist, dass Sie das Haus bereits vor dem Kauf betreten und mit anderen Häusern vergleichen können. Viele Generalunternehmer unterhalten Mustersiedlungen, die eigens zu Anschauungszwecken errichtet wurden. Sollten Sie sich nur schwer ein Massivhaus vorstellen können, welches bislang nur auf dem Plan des Architekten existiert, ist das Massivhaus aus dem Musterdorf für Sie ideal geeignet. Es schränkt Sie auch nicht vollständig in der Auslebung Ihrer Wünsche ein. In der Regel können Sie die Treppen des Hauses selbst bestimmen, einzelne Räume verändern oder Farbkombinationen für die Fenster wählen. Selbst das Zusammenlegen zweier Räume ist nach Rücksprache durchaus möglich.

 

Sparen Sie beim Bauen von Massivhäusern

Möchten Sie ein Massivhaus bauen, stehen Ihnen diverse Wege zur Verfügung, um durchaus spürbare Beträge einzusparen. Ein sehr gern genutzter Weg ist, dass Sie sich als Bauherr selbst am Bau beteiligen und Arbeiten eigenständig durchführen. Gerade, wenn Sie über eine Ausbildung in dem Bereich verfügen oder handwerklich geschickt sind, können Sie einen großen Teil des Innenausbaus selbst übernehmen. Vor dem Baubeginn klären Sie Ihren Anteil mit dem Bauunternehmer ab. Legen Sie im Vertrag fest, welche Arbeiten Sie selbst übernehmen und mit welchen Arbeiten Sie den Bauunternehmer beauftragen. Steht Ihnen das notwendige Wissen und Können zur Verfügung, ist es durchaus möglich, dass der Bauunternehmer einzig das Massivhaus als Rohbau erstellt und Sie alle anderen Arbeiten eigenständig beauftragen oder ausführen.

 

Die Eigenleistung ist jedoch ein zweischneidiges Schwert, bei der sich viele Bauherren überschätzen. Zu groß ist die Verlockung, Beträge in hohen fünfstelligen Bereichen einzusparen. Überlegen Sie sich daher vor der Unterschrift unter den Bauvertrag, welche Eigenleistung realistisch ist. Folgende Punkte können Ihnen helfen, Ihre Eigenleistung zu beziffern:

 

  • Zeit: Unterschätzen Sie den Zeitaufwand nicht. Wie viel Zeit können Sie tatsächlich in die Eigenleistung investieren? Bedenken Sie, dass Sie Ihre Mietwohnung kündigen müssen und Sie nach der Kündigung nur einen begrenzten Zeitraum haben, bis Sie umziehen müssen. Erfordert Ihre Beruf viel Engagement und Überstunden, verlieren Sie wertvolle Zeit beim Hausbau. Im schlimmsten Fall ziehen Sie in ein nicht fertig erstelltes Massivhaus, in ein Hotel oder müssen die Mietdauer verlängern.
  • Wissen und Können: Seien Sie realistisch. Welche Arbeiten trauen Sie sich zu und welche können Sie problemlos durchführen? Zu den sehr einfachen und nahezu von jedem durchführbaren Eigenleistungen zählen die Bodenbeläge und die Wandgestaltung. Gesundheitliche Einschränkungen können Ihre Eigenleistung aber auch in diesem Bereich verhindern. Das Verlegen der elektrischen Leitungen sowie der Wasser- und Gasleitungen sollten Sie wirklich ausschließlich übernehmen, wenn Sie eine entsprechende Ausbildung in diesem Bereich haben.
  • Hilfe: Handwerker, Installateure und Elektriker – können Sie in Ihrem Freundeskreis auf Personen mit diesen Berufen zurückgreifen, ist das schon einmal viel wert. Schlagen Sie fachmännische Unterstützung nicht aus und greifen Sie lieber auf Hilfe zurück, bevor Sie aufgrund einer nicht fachgerecht durchgeführten Arbeit hohe Kosten verursachen.

 

Durch die Eigenleistung beim Bauen können Sie viel Geld sparen, dennoch bergen selbst durchgeführte Arbeiten stets einen Nachteil. Führen Sie Arbeiten selbst aus, können Sie nicht die gesetzliche Gewährleistung in Anspruch nehmen. Treten nun Mängel auf, müssen Sie sie selbst tragen. Beauftragen Sie jedoch eine Fachfirma oder den Bauunternehmer mit der Durchführung der Arbeiten, hat dieser für Mängel aufzukommen und Sie können eine Nachbesserung sowie eine Entschädigung einfordern.

 

Als Alternative zu dem Massivhaus mit Eigenleistung steht Ihnen das schlüsselfertige Haus zu. Dieses dient zwar nicht dem Sparen, ist aber für Sie geeignet, wenn es Ihnen nur möglich ist, wenige Arbeiten selbst zu verrichten. Problematisch ist nur, dass der Begriff »schlüsselfertig« nicht klar definiert ist. Unter einem schlüsselfertigen Massivhaus können Sie sowohl einen Rohbau verstehen, als auch ein Massivhaus, in welches Sie heute noch Ihre Möbel stellen können. Daher empfehlen wir Ihnen, direkt bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags nachzufragen, welche Inhalte der Begriff aufstellt. Gleichfalls ist es Ihnen möglich, während des Gesprächs Einsparpotenzial herauszufiltern und zu klären, ob Sie einige Arbeiten am schlüsselfertigen Haus selbst durchführen und somit die Kosten senken.

 

Sparen per Checkliste

Dass der Hausbau ein teures Unterfangen ist, ist Ihnen bewusst. Gleichfalls hegen Sie natürlich den Wunsch, einige Euro einzusparen. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen daher eine kleine Checkliste, der Sie Einsparmöglichkeiten entnehmen können. Einige der Inhalte lassen sich kontrovers diskutieren, beziehungsweise unterliegen sie Ihrem eigenen Geschmack. Doch möchten Sie größere Beträge beim Hausbau einsparen, empfiehlt es sich, dass Sie auch diese Punkte zumindest in Erwägung ziehen:

 

  • Die Grundstücksgröße: Sie besitzen noch kein Grundstück und überlegen, wie groß das Grundstück ausfallen soll? Bedenken Sie, dass sich alle Kosten des Grundstücks auf die Quadratmeterzahl beziehen. Ein kleineres Grundstück verursacht also deutlich niedrigere Kosten. Wenn auch der große Garten vielleicht einer Ihrer kühnsten Träume ist, so gilt es beim Hausbau, heute schon an die Zukunft zu denken. Üppig angelegte Gärten verursachen Kosten und Arbeit. Im Alter können Sie viele Gartenarbeiten nicht mehr selbst durchführen. Betrachten Sie den Grundstückkauf auch aus dieser Perspektive und überlegen Sie, welche Größe Sie im Alter noch bewirtschaften können.
  • Der Hausstil: Auch der Stil von Massivhäusern ist frei wählbar und sehr unterschiedlich. So können Sie Massivhäuser mit mehreren Stockwerken, mit verspielten Winkeln und Erkern, aber auch Bungalows oder schlichte Einfamilienhäuser bauen. Vergleichen Sie die Preise und begutachten Sie, wie sich der Hausstil auf den Preis auswirkt. Im Endeffekt sollten Sie einen Hausstil wählen, der Ihren Wünschen entspricht, das Budget dennoch nicht sprengt. Sollten Sie einen Bungalow wählen, erhalten Sie gleich ein Haus, das Sie noch bis ins hohe Alter problemlos bewohnen können – Sie müssen aber auch mit einer höheren Grundfläche planen, da das Obergeschoss entfällt.
  • Der Keller: Wie wichtig ist Ihnen der Keller? Die Kosten des Kellerbaus betragen ungefähr 20.000 Euro, doch erhöht sich der Preis, wenn das Grundstück spezielle Arbeiten vor dem Kellerbau erfordert. Sollten Sie den Keller nicht unbedingt benötigen oder Kellerräume stattdessen im Dachgeschoss unterbringen, ist dies eine Überlegung wert. Auf der anderen Seite gelten Häuser mit Keller als hochwertiger und erzielen im Verkaufsfall höhere Preise.
  • Sparen bei der Innenausstattung: Die Innenausstattung Ihres Hauses ist der Punkt, bei dem Sie tatsächlich mühelos Beträge im gar sechsstelligen Bereich einsparen können. Es kommt ganz darauf an, welche Summen Sie bereit sind, auszugeben. Sie können Ihr Haus durchaus mit einem vierstelligen Betrag ausstatten, sofern Sie auf günstige Produkte zurückgreifen. Das Gegenteil mit einem Innenausbau im Wert von über 100.000 Euro ist natürlich auch möglich. Wichtig ist, dass Sie Bodenbeläge, die Armaturen und sanitären Anlagen und Treppen stets sorgfältig auswählen. Welche Bestandteile des Innenausbaus sollten möglichst für Jahre bis Jahrzehnte halten? Entscheiden Sie sich im Notfall lieber für ein teures Parkett oder hochwertige Fliesen, um die Kosten der Neuausstattung nach wenigen Jahren einzusparen.
  • Die Eigenleistung: Die von Ihnen selbst durchgeführten Arbeiten helfen Ihnen enorm beim Sparen. Allerdings gilt hier, dass Sie Ihre Fähigkeiten und Ihre Zeit realistisch einschätzen, damit Sie pünktlich Ihr Massivhaus beziehen können und sämtliche Arbeiten fachgerecht durchgeführt sind.

 

Die Preise für ein Massivhaus – Zusammenfassung

Eine eindeutige Aussage, wie hoch die Kosten für Ihr Massivhaus sind, ist aus der Ferne kaum zu treffen. Dafür orientieren sich die Kosten an zu vielen einzelnen Faktoren, die wir ohne Kenntnis Ihrer persönlichen Umstände und Vorstellungen nicht bestimmen können. Dennoch liegt es an Ihnen, in welchem Umfang Sie Kosten einsparen können. Über die Verringerung der Baunebenkosten und der eingebrachten Eigenleistung erhalten Sie die Möglichkeit, hohe Kosten zu vermeiden. Spezielle Arbeiten, die für sich kompliziert und umfangreich sind, aber auch schwere Schäden verursachen können, sollten Sie immer von einem Fachbetrieb ausführen lassen. So steht Ihnen im Ernstfall zumindest ein Anspruch auf die Mängelbeseitigung und eine Entschädigung zu. Die Beauftragung von Fachfirmen bedeutet aber nicht, dass Sie sich auf die mit Ihrem Bauunternehmer zusammenarbeitenden Firmen beschränken müssen. Sie dürfen immer eigene Angebote von Ihnen bevorzugten Fachfirmen einholen und diese miteinander vergleichen. Letztendlich entscheiden Sie als Hausherr, welche Firma welche Arbeiten in Ihrem Massivhaus übernimmt.

Beim Innenausbau gilt eine sehr einfache Regel: Gutes Material bewahrt Sie vor Kosten. Wählen Sie gerade bei den Bodenbelägen qualitative Materialien, um nicht nach wenigen Jahren den Boden vollständig erneuern zu müssen.

Quellen:

http://www.massivhaus.de/ratgeber/massivhaus-preise-was-kosten-massivhauser-wirklich.html

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